Stören Sie
Sich bitte nicht an dem vielfach negativ besetzten Begriff „Aderlaß".
Vergleichen Sie diesen therapeutischen Aderlaß bitte nicht mit dem
exzessiven „zur Ader lassen" des Mittelalters, wo ohne Hinterfragen der
Krankheit, der Häufigkeit, der Menge und des Zeitpunktes, den Patienten
oft großer gesundheitlicher Schaden zugefügt wurde.
Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (akute Infektionskrankheiten,
extreme Körperschwäche, Blutarmut) ist der Aderlaß das
tiefgreifendste Umstimmungsmittel zur Einleitung der Heilung von
chronischen Krankheiten. Er wird als die wichtigste allgemeine
Behandlungsmethode angesehen, um die Selbstheilungskräfte im Menschen
anzuregen, die von der sogenannten „Schwarzgalle" und den
krankheitsauslösenden Fäulnisstoffen im Körper blockiert werden. Erst
wenn diese schädlichen, krankmachenden Säfte durch den Aderlaß
ausgeschaltet wurden, können die körpereigenen Heilstoffe freigesetzt
werden - besonders das körpereigene Kortison in den Nebennieren.
Für die Aderlaßmenge gilt folgende Regel:
Bei Frauen ab dem 16. bis 90. Lebensjahr ein bis zweimal jährlich 100 -
150 ml.
Bei Männern ab dem 20. - 70. Lebensjahr ein bis zweimal jährlich 100 -
150 ml.
Nach dem
Aderlaß hat der Mensch drei Tage lichtempfindliche Augen, er soll in
dieser Zeit starkes Sonnenlicht, Computer- und Fernsehstrahlen meiden.
Außerdem muss man zwei Tage eine Aderlaß -Diät einhalten.
Diese besteht darin, dass man auf folgendes
für
zwei Tage verzichten muss
:
gebratenes Fleisch und pikante Speisen
rohes Obst und Gemüse
starken Wein, Kaffee, Nikotin und Spirituosen
fetthaltigen Käse
Erlaubt sind:
alle Getreideprodukte, insbesondere Dinkel
Brötchen, Teigwaren, altes Hefegebäck
Haferflocken
dünner Schwarztee
gekochtes Fleisch und gekochter Fisch
gekochtes Gemüse - außer Lauch
grüner Salat mit Essig und Öl
dünner oder gelöschter Wein.
Der Aderlaß reinigt nicht nur das Blut, sondern er verbessert die
Fließeigenschaften des Blutes und normalisiert Stoffwechsel-störungen.
Besonders erfolgreich erwies sich der Aderlaß bei Patienten, welche den
Aderlaß regelmäßig durchführten.
Folgende Heilwirkungen:
bei Gesunden einmal im Jahr zur Prophylaxe
Verbesserung und Entgiftung des Gesamtstoffwechsels bei Fettstoffwechselstörungen, hohem Harnsäurespiegel und allgemeiner Übersäuerung (Gicht, Rheuma, Arthritis)
Entzündungshemmend und schmerzreduzierend bei akuten und chronischen Entzündungen wie Rheuma, Hautentzündungen, Gallenblasen-, Nieren-, Eierstock-, Brust- und Uterusentzündungen.
gegen Hormonregulations- und Menstruationsstörungen, Sterilität, hilfreich im Klimakterium, Struma (Schilddrüsenvergrößerung) und Morbus Basedow.
krampflösende Wirkung bei Gefäßkrämpfen (Asthma bronchiale, Nervenkrämpfe)
entlastend bei Krampfadern
beseitigt Stauungszustände (Bluthochdruck, Pfortaderstau, Gefahr von Herz- oder Hirnschlag)
bei Allergien, Carcinom-Geschehen, Multipler Sklerose, usw.
